Mittwoch, 6. März 2013

Der erste Tag auf Langkawi...

Es ist so, als wäre ich nicht 6 Jahre nicht hier gewesen - mit dem Pondok Keladi und Di ganz vertraut. Anderes hat sich etwas verändert. An einigen Stellen des bisher sehr schönen Strandes gibt es "jellyfish" (andere Strömung, dreckigeres Wasser...), es gibt einige neue Bauten, u.a. Mc Donalds, das alte Sun-Restaurant gibt es nicht mehr, dafür ein neues.

A Place to be - das Pondok Keladi...









Unser Zimmer, anderer Standard als bisher, auch ohne Frühstück, dafür wesentlich günstiger und mit Di von einem supernettem Gastgeber betreut. Der Weg dorthin führt von einer Straße über Sandwege an den Rand eines Waldes. Abends sitzt man auf dem offenen Bereich und hört die Geräusche des Waldes, sonst Nichts.



 Und unser Auto...


Nach einem Frühstück im Tomato, das von einer Deutschen betrieben wird, wollten wir eigentlich mit der Cablecar auf einen Berg mit schöner Aussicht. Heute war der Tag, der bereits im Reiseführer angekündigt war: Gelegentlich fährt die von Schweizern gebaute Bahn nicht, da Inspektionstag ist - das war heute. 

Also sind wir zu den Seven Wells: Man muss 400 Meter über Stufen einen Berg hoch und findet dort ein natürlich entstandenes Areal aus 7 kleinen "Badewannen", die durch Rinnsale verbunden ineinander übergehen. Beim letzten Aufenthalt hatten sie deutlich mehr Wasser, trotzdem könnte man Baden...

Auf dem Weg...



Oben angekommen...









Wir waren auch im Wasser, zwischendurch getrocknet, wieder ins Wasser - so haben wir mehr als 2 Stunden hier verbracht...













Dienstag, 5. März 2013

Auf nach Langkawi...

Vor 6 Uhr im Urlaub aufzustehen ist Folter. Um 7 Uhr holte uns das Taxi zum Fährhafen von Georgetown ab.

Am Fährhafen...





Wir waren gespannt darauf, was für ein Schiff uns nach Langkawi bringt. Zufällig fotografierte ich ein etwas abgehalftertes Boot, das sich schließlich als unsere Föhre herausstellt. Wie wir später erfuhren, ist der Flug von Penang nach Langkawi nicht teurer als die Fähre...



Von innen recht dreckig. Knapp drei Stunden Fahrt lagen vor uns...

Wenigstens der Anblick rechts neben uns war erträglich :-)






Am Fährhafen von Langkawi nahmen wir nach einem Starbuckskaffee und Zigarettenkauf (eine Stange hier zollfrei 65 RM - geteilt durch 4 = Euro) ein Taxi ins Pondok Keladi.

Schon die Fahrt zeigte eine deutlich schönere Umgebung als Penang, deutlich weniger bebaut, keine Billigstände, viel ursprünglicher.

Die Begrüßung mit Di war trotz 6-jähriger Abwesenheit meinerseits hier sehr herzlich. Wir packten kurz aus und schon nahm Di uns mit nach Cenang, einer der kleinen Haupttouriorte hier - eigentlich nur eine Straße mit Strand in der Nähe. Wir aßen dort mit Di eine Kleinigkeit. Ich muss weder zum "licensed moneychanger" noch zur Autovermietung hier. Di wird mir Geld tauschen und mir für deutlich weniger Geld als eine Autovermietung ein Auto geben. Die Jahre zuvor hat uns Di einfach so seinen alten goldfarbenen Minigeländewagen gegeben, jetzt bekommen wir für 60 RM / Tag seinen recht neuen schwarzen Minigeländewagen - sehr praktisch.

Wir erfuhren ausserdem, dass es an dem mir bekannten Strand, der eigentlich sehr schön ist, an ein paar Stellen auch "jellyfishes" gibt, jedoch weniger als in Penang. Mit dem Wagen sind wir allerdings an schönen jellyfishfreien Stränden im Norden. Di schlug uns vor, mit ihm in einigen Tagen für ca. 3 Nächte auf eine benachbarte tailändische Insel zu kommen - 40 Minuten Schifffahrt. Mal schauen...

Jetzt geht es erst mal zu Fuß an den Strand hier...

Montag, 4. März 2013

Noch einmal Georgetown...

Heute fuhren wir ein zweites Mal nach Georgetown. 2 Dinge hatten wir zu erledigen. Zum einen mussten wir Wangi seinem Besitzer zurück geben. Wir sind gut 600 Kilometer mit ihm gefahren, kein Vergleich zur Tour, die wir letztes Jahr in Spanien zurück legten.

Danke Wangi, Du hast uns gut und sicher durch Malaysia gefahren, auch wenn Du Dich  manchmal vorgedrängelt hast und nie den Blinker benutzt hast...



Danach sind wir nach unserem Starbuckskaffee ein Stück zu Fuß gelaufen und haben uns dann ein Taxi zum Langkawifährhafen genommen. Dort haben wir die Tickets für die Fähre morgen, die ich bereits online gebucht hatte, abgeholt. Ohne Ausdruck der Email mit Ordernummer bekommt man die Tickets nicht. Hat aber geklappt.

Der Taxifahrer, dem wir schon beim Aussteigen sagten, dass wir von dort keine Taxifahrt mehr benötigen, wartete auf uns, als wir im Ticketladen waren, und fragte, ob wir jetzt nicht doch mit dem Taxi weiter fahren möchten. Wir liefen zu Fuß weiter.

Einer der selbst gebastelten Minitempeln - bereits in einem älteren Post erwähnt...


Motorroller und Mofas ohne Ende...

 
Meik sagte schon vor Tagen, dass Malaysia sauberer wäre, wenn die Malayen nicht soviel beten und Motorroller fahren würden - Recht hat er!

Unser Ziel war zum Abschluss die Firstavenue-Mall - die schönste hier. Zum einen ist dort ein zentraler Busterminal in der Nähe, wir musste ja mit dem Bus nach Batu Ferringhi - ca. 12 Kilometer von Georgetown entfernt - zurück. 

Zum anderen hatte ich an unserem ersten Georgetowntag in einem Laden (http://www.dzikingdom.com/) in der Mall eine buddistische Figur entdeckt, die ich eventuell kaufen wollte (stolze 450 Euro). Während ich die Figur intensiv inspizierte, kam Meik mit einer Verkäuferin ins Gespräch: Sie verkaufen dort individuell angepasste Armbänder aus "Edelsteinen". Dazu sucht man sich aus einer Liste von 37 Steinen einen für sich passenden, mit bestimmten "Eigenschaften" heraus, dabei ist die freundliche Frau behilflich. Wenn man seinen Stein gefunden hat, sucht man sich die runden Steinperlen aus, die den Rest des Armbandes ausmachen. Darauf hin zieht die Frau die Steine aus ein elastisches Band, legt die fertige Kette in eine Klangschale, lässte die Schale klingen und spricht dabei eine Art Gebet. Damit reinigt sie die Kette und "weiht" sie für den Kunden. Danach darf man die Kette selbst aus der Schale nehmen. während sie erneut einige Worte spricht. Meik ließ sich eine Kette anfertigen. Ich entschloss, die teure Figur nicht zu kaufen, sondern ließ mir auch eine Kette machen, die deutlich weniger als die Figur kostete. Meik hat den Stein Gurada "Mythical Bird" Dzi und ich den. Stein Heaven and Earth Dzi. Ich werde das Armband erst mal nicht abnehmen, man kann damit auch Duschen. Zum Abschluss sagte uns die Frau, dass man die Kette nicht anderen Menschen zum Anprobieren geben darf.


Bevor wir in den Bus nach Batu Ferringhi stiegen, aßen wir noch Kuchen, der ansehnlicher war, als er schmeckte.



Nach der Rückkehr ins Hotel planen wir noch, das erste Mal in den Hotelpool zu gehen.

Morgen müssen wir früh raus: Um 6:30 Uhr ein kleines Frühstück, Auschecken und um 7 Uhr fährt uns ein Taxi zur Fähre. Dort muss man spätestens um 8 Uhr sein. Auch auf der Fähre gibt es hier "Boarding", eine halbe Stunde vor Abfahrt. Und dann geht`s nach Langkawi...

Sonntag, 3. März 2013

Die Tour...

Tanken ist hier ganz angenehm. Die Ringgit kann man durch 4 teilen und man hat Euro...





Unser erster Spot war der Kek Lok Si Tempel, einer der größten buddistischen Tempelanlagen in Malaysia. Der Weg dorthin war nicht einfach. Zum Tourismus hier gehört, dass wichtige Orte nicht ausgeschildert sind. Die Anlage besteht aus unzähligen größeren und kleineren Tempeln, es wird immer noch weiter gebaut. Was die Bilder nicht hergeben, ist die Tatsache, dass die Randbereiche der Anlage etwas ungepflegt sind, z.B. Müll herum liegt und dass einige Figuren mit hässlichen Lichterketten versehen sind, recht viel Plastik an monumental erscheinenden Objekten...














In der Nähe des Tempels sind die Penang Hill, 800 Meter über Meeresspiegel, 5 Grad kühler mit gutem Ausblick...




 Kaum unerwartet, dass auf dem Gipfel ein Tempel und eine Moschee steht...



Der letzte Spot unserer Rundreise führte in den Botanischen Garten von Penang. Ein Beweis, dass es auch anders geht: Absolut gepflegt, Rauchen im gesamten, weitläufigen  Park verboten, überhaupt kein Müll irgendwo. Eine Oase der Natur...




Zum Abschluss noch einige Hotelimpressionen und Bilder vom Strand vor dem Hotel...








...zum Glück nicht im Hotel...