Mittwoch, 27. Februar 2013

Von KL in die Cameron Highlands...

Zum letzten Mal nahmen wir unser Frühstück von dem reichhaltigen großen Buffet ein. Ein sehr netter Mann bereitet Rühr- oder Spiegelei mit Zutaten der eigenen Wahl frisch zu, ein Saftboy stellt frischen Apfelsaft her, ein weiterer gießt Kaffee am Tisch ein oder räumt die Teller weg.

Auf ging`s zu Hertz um  den Wagen abzuholen – ein etwas älterer Hyundai mit Automatikschaltung und einem Lenkrad auf der falschen Seite, ein paar kleine Lackschäden, die im Übergabeprotokoll aufgenommen wurden. Wir überlegten kurz – Wangi ist sein Name, ein etwas älterer Herr, das paßt! Nachdem uns die Automatikschaltung erklärt wurde, fuhr ich uns zum Hotel – Googlemaps sei Dank, gestern bereitete ich diese Strecke und die Tour aus KL raus vor. Wir kamen heil am Hotel an, checkten aus  - ich bedankte mich zum Abschluss noch für die dezente Musik überall im Hotel, alles hörbar und Fahrstuhlmusik machte seinem Namen alle Ehre - und bekamen die Koffer zu Wangi getragen.


Etwas aufgeregt fuhren wir durch den Großstadtverkehr, zumindest ich war rasch erleichtert, wie gut das ging, zumal die Richtung, in die wir fahren mussten, früh ausgeschildert war. Aufregen darf man sich im Verkehr nicht – Motorroller fahren rechts und links an einem vorbei, einige PKW-Fahrer nehmen einem die Vorfahrt bzw. drängeln sich irgendwo rein, blinken nicht, keiner hupt hier und keine Unfälle sahen wir. Rotlicht wird auch gerne übersehen. Meik war aufgeregter, Beifahrer zu sein ist  anstrengend.  Wir kamen gut auf der „Autobahn“, die vom Süden Malaysias bis zum Norden recht,  an und mussten für 140 km ca. 5 Euro Maut zahlen – günstig im Vergleich zu Spanien. Tempolimit 110 km/h war kein Problem, zumal Wangi kaum schneller fahren kann. Der Verkehr war auch milde.


Von der Autobahn in die Cameron Highlands führt eine ca. 40 km lange Strecke, nach der einem schwindelig ist – enge Serpentinen, bei entgegenkommenden Bussen oder LKWs etwas eng. Hier ist Wangi und die Landschaft, wobei die Straße hier eine freiere Strecke ohne enge Kurve zeigt…





Unterwegs kamen wir an einem Wasserfall mit Bademöglichkeit vorbei…






Noch mit Wangi die Serpentinen nehmend hofften wir, dass in einem der besten Hotels, dem Lakehouse, noch etwas frei ist. Heute Morgen war online noch ein Zimmer der etwas günstigeren Kategorie frei. Wir kamen an und bekamen das Zimmer (ca. 150 Euro / Nacht – teuer für malayische Verhältnisse). Das Lakehouse von Außen…




Wir waren sofort hin und weg vom Hotel! Ein Traum. Es soll eins der schönsten Hotels in den Camaron Highlands sein. Der Service beim Empfang war bereits großartig. Wir durften auf der Terasse Platz nehmen, während unsere Daten aufgenommen wurden. Es wurde ein Welcomedrink und feuchte, eingerollte Tücher mit einer Blüte dekoriert zum Säubern der Hände gereicht – wer Emirates geflogen ist, kennt die warmen feuchten Tücher, die nach dem Boarding gereicht werden. Das Zimmer ist sehr schön, das Bad "oldstyle" zum Wohlfühlen, alte Möbel (englischer Stil?) und ein großes Bett.





Im Hotel finden sich mehrere Räume zum Aufhalten, ein Lesezimmer, zwei Kaminzimmer mit Ledersofas und schönen Möbeln.





Das Haus ist insgesamt sehr gepflegt mit einer schönen Anlage und schönen Pflanzen.  Für`s Dinner muss man reservieren, für malayische Verhältnisse exklusiv, für deutsche Verhältnisse höher preisig, aber nicht luxuriös – wir reservierten und sind auf das Essen gespannt – wir entschlossen uns, die beiden Nächte und eineinhalb Tage hier in vollen Zügen zu genießen.

Etwas später - das Essen war gut!

Montag, 25. Februar 2013

Tag 2 in KL...

Endlich haben wir den Kronleuchter für unser Esszimmer gefunden...



Leider ließ sich das Hotelmanagement nicht überzeugen, dass das Lämpchen bei uns viel besser aussieht. Auch unser Einwand, dass es eine gute Entschuldigung für den Baulärm, wäre half nichts. Der Blick aus unserem Zimmer auf Baustellen...



Die erste Tour des Tages führte uns zum KL Menara - der beste Platz für einen Überblick über KL. Der Weg dorthin war nicht weit, aber schweißtreibend, nur einen kleinen Berg hoch, aber bei 35 Grad und Schwüle - das ist er...



Bevor wir hochfuhren, hatten wir Unterhaltung: 2 Russenin... Rustinen... hm... ok russisch sprechende Frauen staksten auf Higheels vor dem Tower herum und fotografierten sich die ganze Zeit gegenseitig in aufreizenden Posen. Sie staksten wirklich herum - der Einen hätte ich am liebsten die Pumps weggenommen und gezeigt, wie man in eleganter Weise damit herumläuft :-)


Einige Bilder von Oben - unser gestrige Eindruck, dass KL eine einzige Baustelle ist, war korrekt - überall neue Häuser wie man auf dem ersten Bild sieht - oben im Tower hängen Fotos, auf denen der jeweilige Blick mit Gebäudenamen beschriftet ist - tatsächlich fehlten auf jedem Foto einige Gebäude, die neu entstanden sind, wie auf dem Bild im Bild zu sehen ist...


Rechts von den Petronas neue Gebäude - wer findet die Fehler beim Bildervergleich? :-)






Das kleinere Gebäude mit dem Logo links oben ist unser von Baustellen umgebenes Hotel...




Nach der Tour erholten wir uns am Hotelpool. Endlich mal ein attraktiver Typ, der dort posierte. War er irritiert, als er vorbeiging und sich zwei Gesichter in seine Laufrichtung bewegten?
Nein, wir haben kein Foto von ihm gemacht!

Genug Erholung - auf ging`s nach Chinatown.


Es folgen keine Bilder von Chinatown, es gibt genug im Internet. Insgesamt ergänzte Chinatown in extremer Form den Gesamteindruck von KL: Recht dreckig und in unangenehmer Weise laut - BCN ist auch laut - da stört es mich kaum, zumal es viele ruhige Plätze gibt, die wir in KL nicht sahen. Allerdings waren wir nicht in den wenigen Parks. Chinatown ist heruntergekommen. Die Tempel dort sind allerdings sehens- und erlebenswert. Wir bekamen in einem gerade eine Zeremonie mit, bei der eine Gottheit (aus Metall auf einer Art Altar) immer wieder mit Wasser übergossen wurde, Menschen standen betend dabei, gelegentlich erklang eine kleine Glocke, ab und zu ging jemand mit einem Tablett mit Kerzen in die Nähe der Gottheit und hielt das Tablett hin. Im Hintergrund von drei Menschen live gespielte extatische Musik. Als wir in die Nähe kamen, winkte uns jemand heran, dass wir dazu kommen dürfen. Sicherlich hätten wir Fotos machen können, doch etwas in mir verbat mir das. Einige Details aus 2 Tempeln...








Zum Abschluss des Tages nach Ausruhen im Hotel noch einmal zu den Petronas. Morgen früh holen wir den PKW - wir haben noch keinen Namen für ihn - und dann geht`s in die Cameron Highlands.



Der erste Tag KL - zwischen edel und abgewrackt...

Erst mal lange geschlafen nach dem Reisetag. Das späte Frühstück war im Renaissance-Hotel sehr gut, auch eine halbe Stunde vor Schluss gab es noch ein breite Auswahl. Beim Frühstücken - wie bereits gestern, als ein Hotelboy mit uns in den 8. Stock fuhr und uns unser Zimmer zeigte und der Kofferträger wenig später unsere Koffer brachte - dachten wir, dass der Service zwar angenehm und gut ist, dass wir es jedoch nicht gewohnt sind und nicht den ganzen Urlaub so brauchen. Man wird zum Tisch geführt, der Kaffee wird am Tisch in die Tasse gegossen, mindestens 5 Servicekräfte wuseln um die Frühstückenden herum. Später saßen wir in der opulenten Hotellobby mit Marmorsäulen, ewig hohen Decken usw. und rauchten - anders als in Europa gibt es keinen Nichtraucherschutz. Man raucht in der Lobby.

Unser Plan war, nach den Petrona-Tower noch ein paar Shoppingmalls aufzusuchen und Hertz zu suchen, um den Mietwagen zu buchen. Wir liefen los, es war schwul-warm und bedeckt.

An den Petronas...

















Hinter den Petronas...


Die Shoppingmalls in den Petronas gehört zu den edleren Malls in KL, viele bekannte Marken, viel Marmor, alles recht schick mit schicken Malayen und Touristen...

Dass wir von unserem Zimmer nicht direkt auf die Patronas schauen können, liegt vielleicht nicht daran, dass das Zimmer anders liegt als 2006 (da gab`s den direkten Blick). Es gibt in die Blickrichtung ein neues großes Gebäude, zumindest das ist fertig erstellt. Ansonsten scheint KL eine große Baustelle zu sein. An vielen Stellen hört man Baulärm bzw. sieht Baustellen.

Auf der Suche zu Hertz sind wir mit einem Stadtplan herumgerannt, auf dem nur einige Hauptstraßen eingezeichnet sind. So sind wir viel gelaufen und haben unterwegs in weiteren Shoppingmalls Halt gemacht: Neben einer weiteren edlen haben wir kurz in recht abgewrackte Malls geschaut, die vor vielen Jahren bessere Zeiten gesehen haben - das Publikum schien nur noch einheimisch zu sein, die Läden mit Outletkram oder anderen Scheußlichkeiten. Davon beeindruckt fiel uns auf, dass KL relativ dreckig und zerbaut ist.

Unterwegs...


Menschen...


Natur...



Als wir nach langem Fußmarsch - nur einmal fuhren wir 2 Stationen mit einer Bahn - fanden wir schließlich das Gebäude, in dem Hertz sein soll. In dem dunklen Gebäude waren nur wenige Geschäfte, kein Hertz. Ein Mann sagte uns "Hertz moved, near by the Hotel Isimitala now, the right direction". Auf der Straße kam uns die Richtung falsch vor, woraufhin ich Hotel Istana (er sprach sehr schnell und undeutlich) im Lonely Planet fand - die andere Richtung. Kein Herzt beim Hotel Istana, aber ein netter Mann an der Rezeption, der per Telefon herausfand wo Hertz und dass Hertz in der Nähe ist. So erreichten wir unser Ziel: der Wagen ist gebucht. Zu Fuß zurück ins Hotel, fast der Weg, den wir dann mit Linksverkehr durch volle Straßen übermorgen mit dem Wagen nehmen müssen - mir wurde etwas anders - egal vollkaskoversichert!

Nach Relaxen und Beine ausruhen im Hotel sind wir um ca. 21:30 Uhr los gelaufen, Richtung Little India - hatte ich aus 2006 anders in Erinnerung. Es war dunkel, wenig los, ein paar warme Regentropfen und... und... und... Nichts zu Essen! Keine Ahnung ob es in KL üblich ist, dass Restaurants um 22 Uhr schließen. In BCN geht man vor 23 Uhr nicht wirklich Essen. Im Hotel zurück, haben wir Essen aufs Zimmer bestellt - da hatte der sehr gute Service seine Vorteile - einige Gerichte werden rund um die Uhr auf`s Zimmer geliefert.







Sonntag, 24. Februar 2013

9867-Kilometer-Anreise geschafft...

Gut 2 Stunden Zugfahrt, 6 Stunden Flug bis Dubai, 1 Stunde dort auf dem Flughafen, 7 Stunden Flug nach Kuala Lumpur und 3/4 Stunde Fahrt zum Hotel liegen hinter uns. Dazu noch die 7-stündige Zeitverschiebung.   Das macht platt! 

Deutlich angenehmer war dabei der 2. Flugabschnitt, da wir in dem Airbus von Emirates, in dem es fast nur 4er- und 3er-Reihen gibt, einen 2er Platz mit etwas mehr Fußraum hatten. Das sehr umfangreiche individuell anzusteuernde Filmprogramm verkürzte die Zeit.

Das Renaissance-Hotel (siehe Link) ist so schön wie in der Erinnerung (2006). Der Blick aus unserem Fenster zum Pool...

Etwas ausgepackt und frisch gemacht, bin ich noch eine Stunde Richtung Petronas-Twin-Tower gelaufen, ganz bisschen warmen Regen bei schwül-warmen Temperaturen genossen. Meik hat in der Zeit bisschen geschlafen...



...nur ein Ausschnitt eines Gebäudes...


Heute geht`s früh ins Bett - hier so gegen 22 Uhr - bei Euch 15 Uhr!

Dienstag, 8. Januar 2013

Memoirs - Erinnerungen - Memories









Die Route

Auf der Karte sind unsere Spots auf der geplanten Route zu sehen - On the map are our spots on the tour:


A. Ankunft in Kuala Lumpur - Ankommen und Metropole erkunden...
Arrival in KL - Arrive and explore the metropolis...
B. Mit dem PKW in die Cameron Highlands - Abkühlen und durch Teeplantagen wandern...
By car to the Cameron Highlands - Cool down an walk through the tea plantation... 
C. Weiter nach Pulau Penang - Das Meer begrüßen und britisch-asiatischen Flair genießen...
Futher on to Pulau Penang - Welcome the sea an enjoy the british-asian atmosphere...
D. Mit der Fähre nach Pulau Langkawi - Sich treiben lassen im Pondok Keladi und am Strand...
By ferry to Pulau Langkawi - drifting along at the Pondok Keladi and the beaches...
E. Innenlandsflug nach Singapur - Shoppen und Abschied...
The flight to Singapore - Shopping and Saying Goodbye...